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Einlagensicherung

Schützt das „Ersparte“ (die Einlagen) eines Bankkunden, wenn eine Bank oder Sparkasse zahlungsunfähig (insolvent) ist oder kurz davor steht. Die von Banken organisierte Einlagensicherung erstattet dem Kunden seine Einlagen auf Girokonten, Sparkonten, Termin- und Festgeldkonten oder zumindest einen Teil davon, wenn die Bank nicht mehr in der Lage ist, Geld auszuzahlen.

Fachlich:

Dient der Sicherung der Kundeneinlagen bei Kreditinstituten. Bei drohender Zahlungsunfähigkeit einer Bank oder Sparkasse soll die Einlagensicherung im Interesse der Kunden Hilfe leisten und die Kunden vor größeren Verlusten schützen. Entsprechend einer EU-Richtlinie sind seit Juni 2009 Verluste bis zu einer Höhe von EUR 50.000 und seit Dezember 2010 von EUR 100.000 je Bankkunde abgesichert. Sofern die Institute nicht Mitglied institutseigener Einrichtungen sind, die die Kunden vor Verlusten in entsprechender Höhe schützen, werden diese gesetzlich zu einer der folgenden drei Entschädigungseinrichtungen zugeordnet:

Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) für private Banken und Bausparkassen

Entschädigungseinrichtung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (GmbH (EdÖ) für öffentliche Banken

Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) für Wertpapierhandelsunternehmen Neben den gesetzlichen Entschädigungseinrichtungen bestehen freiwillige Sicherungssysteme, die zusätzliche Einlagen (über die gesetzlich vorgeschriebene Höhe hinaus) sichern.