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Risikostreuung

Aufteilung von Geldanlagen auf verschiedene Anlagegruppen (=>Aktien, =>Anleihen; =>Immobilien), Bereiche (Kontinente, Länder, Branchen) und verschiedene Unternehmen. Legt ein Anleger sein ganzes Geld z. B. in US-Aktien der Öl-Branche an, besteht das Risiko, dass er, wenn die US-Öl-Branche in die Krise gerät, mit seinem gesamten Vermögen diese Krise erlebt und entsprechend hohe Verluste erleidet. Legt er sein Geld sowohl in festverzinsliche Papiere (=>Anleihen) und =>Aktien an, wählt dann noch Aktien aus Deutschland und dem Ausland sowie aus unterschiedlichen Branchen z. B. Öl-Industrie, Solarenergie und Chemiebranche, ist das Risiko gestreut. Bei =>Aktienfonds findet dieses Prinzip der Risikostreuung häufig Anwendung.

Fachlich:

Die Investitionen in verschiedene Asset-Klassen (Immobilien, Währungen, Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Derivate; Kredite), geographischen Regionen und Branchen in einem Wertpapierportfolio, um durch die Diversifikation der Geldanlage zu erreichen, dass gegenüber einem nur gering bzw. gar nicht diversifizierten Portfolio bei gleicher Renditeerwartung das Anlagerisiko deutlich sinkt.